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Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für das
ÄRZTLICHE GUTACHTEN

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2308-7552
Reihe: Österr. Zeitschrift f.d. ärztliche Gutachten (DAG)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2018
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Christina Wehringer
 
Diabetes mellitus
Diabetes mellitus Typ 1, Typ 2; HbA1c; Insulintherapie; Insulinresistenz; Hypoglykämie.
Diabetes mellitus ist der Überbegriff für zwei gänzlich unterschiedliche Erkrankungsformen – Typ 1 und Typ 2. Beiden gemeinsam ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel und ein chronischer Verlauf. Was die beiden Erkrankungsformen voneinander unterscheidet, welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten gegeben sind und mit welchen Einschränkungen Betroffene im Alltag und bei der Berufstätigkeit rechnen müssen, fasst dieser Artikel übersichtlich gegliedert zusammen.
Claudia Francesconi
Diabetische Augenveränderungen
Diabetische Retinopathie; nichtproliferativ; proliferativ; Makulaödem.
Die häufigste zur Erblindung führende Erkrankung ist die diabetische Retinopathie. Je nach Fortschreiten wird diese Erkrankung in Stadien unterteilt, die im Beitrag vorgestellt werden. Therapeutisch steht die Diabeteseinstellung weit im Vordergrund, wenngleich es mittlerweile erste Ansätze im  ophthalmologisch-chirurgischen Bereich gibt.
Gabriela Seher
 
Was sagen Statistiken aus und worauf kommt es an?
Repräsentativität; Stichprobe; relative/absolute Veränderung; Median; statistischer Durchschnitt; Definitionsabgrenzung; Korrelation und Kausalität; Basiseffekt.
Zahlen, Daten, Fakten, kurz: Statistiken beherrschen zunehmend unsere Gesellschaft. Mit einer passenden Statistik kann jede These gestützt, jedes Argument untermauert werden, gleichgültig, ob sie empirische Evidenz hat oder zweifelhaften Ursprungs ist. Damit auch der „statistische Laie“ abschätzen kann, wie aussagekräftig abgebildete Zahlen, Daten und Fakten sind, müssen einige Grundvoraussetzungen zum Verständnis des Systems beachtet werden.
Konrad Pesendorfer
 
Die neue Datenschutzgrundverordnung als Chance und Risiko
DSGVO; personenbezogene Daten; Verantwortlicher; Auftragsverarbeiter; Daten besonderer Kategorie; Informationspflicht; Datensicherheit.
Mit 25. 5. 2018 tritt eine neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Damit müssen Datenverarbeiter deutlich mehr Pflichten erfüllen als bisher. Der Verantwortliche muss darauf achten, dass alle personenbezogenen Daten dem Zweck entsprechend, transparent und sicher verarbeitet werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt die aktive Informationspflicht des Verantwortlichen gegenüber dem Betroffenen ein. Der Artikel gibt einen Überblick über die wesentlichen neuen gesetzlichen Bestimmungen.
Markus Dörfler
 
Heimtückische Vibices
Blutunterlaufungen Verstorbener; Totenflecke; Vibices; postmortale Lagerung.
Blutunterlaufungen an Leichen sind ein Hinweis auf prämortale Gewalteinwirkung, ausgenommen Vibices. Diese bis linsengroßen Blutungen finden sich an den tiefstgelegenen Körperstellen innerhalb der Totenflecke als Folge kapillarer Zerreißung durch den hydrostatischen Druck der absinkenden roten Blutzellen. Um Fehlinterpretationen zur Todesursache zu vermeiden, sind der Befund am Leichnam, die Chronologie der Lagerungsbedingungen, die Lagerungsposition und die postmortalen Veränderungen genauestens zu beachten.
Christian Reiter
 
Absetzbarkeit von Sozialversicherungsbeiträgen
Unfall-, Kranken-, Pensionsversicherung.
Der Beitrag thematisiert in Ergänzung zur letzten Ausgabe über die Absetzbarkeit von Versicherungsbeiträgen nun die steuerliche Absetzbarkeit von Sozialversicherungsbeiträgen selbstständiger Ärzte und informiert in übersichtlicher Form über die aktuellen Werte 2018.
Hans-Georg Goertz
 
Rechtsprechung für Gutachter
Haftung eines Sachverständigen gegenüber Dritten.
Einen Sachverständigen trifft eine objektiv-rechtliche Sorgfaltspflicht zugunsten eines Dritten, wenn er damit rechnen muss, dass sein Gutachten die Grundlage für die Disposition des Dritten bildet.
§§ 1299f ABGB
OGH 20. 12. 2017, 7 Ob 38/17i
Johannes Zahrl
Stellt eine beim Aufschlag im Rahmen eines Tennisspiels erlittene Luxation der langen Bizepssehne einen Unfall iSd Art 6.1 AUVB 2006 dar?
Ein Aufschlag beim Tennis – mag er auch einer „normalen Aufschlagbewegung“ in diesem Sport entsprechen – ist kein normaler Bewegungsablauf, wie er im alltäglichen Leben mit von üblichem Kraftaufwand begleiteter körperlicher Bewegung verbunden ist.
Art 6.1 und 6.2 AUVB 2006
OGH 29. 11. 2017, 7 Ob 115/17p
Johannes Zahrl
Zum Umfang der Aufklärungspflicht über eine notwendige Nachoperation (Notoperation) wegen Nachblutungen nach einer Mandeloperation.
Bei einem dringenden Eingriff, der für den Patienten vitale Bedeutung hat, darf die Aufklärungspflicht des Arztes nicht überspannt werden.
OGH 24. 10. 2017, 4 Ob 184/17p
Johannes Zahrl
 
Einschätzungsverordnung (EVO) mit ergänzenden Erläuterungen für Ärzte
Abschnitt 02: Muskel-, Skelett- und Bindegewebssystem.
Grundlage der Ausführungen in dieser Rubrik sind die Einschätzungsverordnung und das Handbuch zur Einschätzungsverordnung des Sozialministeriums, ausgewählt und bearbeitet von der Chefredakteurin.
Christina Wehringer