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Die DAG 05 erscheint am 28.09.2018
Zeitschriften Cover

Österreichische Zeitschrift für das
ÄRZTLICHE GUTACHTEN

Inhaltsverzeichnis

ISSN: 2308-7552
Reihe: Österr. Zeitschrift f.d. ärztliche Gutachten (DAG)
Verlag: Manz Verlag Wien
Format: Zeitschrift
Jahrgang 2018
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser!
Christina Wehringer
 
Der chronische Schmerz in der Orthopädie/Traumatologie
Gewebeschaden; Gatecontrol; Wind-Up; Wind-Down; Schmerzperiode.
Jeder Gewebeschaden verursacht sowohl einen akuten, hellen, kurz anhaltenden als auch einen dumpfen, länger anhaltenden Schmerz. Anhaltende Reizung begünstigt die Chronifizierung, weswegen eine rasche Schmerzbehandlung indiziert ist. Chronische (Schmerz-)Reizung löst ein Wind-Up der regulierenden Neurone aus. Mit dem Wissen der „Gatecontrol“ kann chronifizierter Schmerz beeinflusst werden. Schmerz muss auch gutachterlich bewertet werden, was im Beitrag praxisnah erläutert wird.
Dieter Eschberger
Schmerzen – Behandlungsmöglichkeiten und Auswirkungen auf die Begutachtung
Kombinationstherapie; globales Schmerzkalkül; objektiv-abstrakte Berechnung.
Eine gutachterliche Beurteilung von Schmerzzuständen setzt eine intensive klinisch-diagnostische und therapeutische Erfahrung voraus. Bei gutachterlichen Fragestellungen ist immer ein globales abschließendes Schmerzkalkül, basierend auf klinischer Untersuchung und Nutzung aller „technischen“ Möglichkeiten, zu erstatten. Herausfordernd sind Gutachten, die eine objektiv-abstrakte Berechnung des Immaterialschads einfordern. Worauf es dabei ankommt, fasst der Beitrag – ergänzt um einen Fallbericht – zusammen.
Wilfried Ilias
 
Die Eileiterschwangerschaft als Gutachtensfall
HCG; Vaginalultraschall; rupturierte extrauterine Schwangerschaft.
Bei Vaginalblutungen und „Bauchschmerzen“ sollte man bei Frauen im gebärfähigen Alter immer an eine Eileiterschwangerschaft denken, auch wenn die Patientin die Möglichkeit einer Schwangerschaft vehement bestreitet. Wie die Diagnose erfolgt und welche therapeutischen Möglichkeiten bestehen, fasst der Beitrag zusammen. Fallbeispiele demonstrieren Krankheitsverläufe.
Christoph Brezinka
 
Angesagte Katastrophen finden nicht statt – Datenschutzgrundverordnung, ein Update
DSGVO; normale und besondere Kategorien; Verwarnung.
Mit 25. 5. 2018 ist die neue Datenschutzgrundverordnung in Kraft getreten und es wurden zwischenzeitlich rund 100 Materiengesetze angepasst. Noch sind nicht alle offenen Fragen und Probleme gelöst. Hinsichtlich der Verarbeitung personenbezogener Daten für gutachterlich Tätige und Ärzte an sich können mittlerweile offenkundig anstehende Fragen beantwortet werden, wie der Beitrag darlegt.
Markus Dörfler
 
Die Konservierung eines Seligen
Entwässerung; Entfettung; Paraffinierung.
Gerichtsmediziner nutzen das Wissen über natürliche Konservierungsvorgänge, um im Auftrag sterbliche Überreste auf Dauer zu erhalten. Bei der Konservierung des Apostels der Arbeiter – Pater Anton Maria Schwartz – im Zuge des Seligsprechungsprozesses traten unerwartete Hürden auf. Welche und wie diese gemeistert wurden, beschreibt der Beitrag.
Christian Reiter
 
Zahlungserleichterungen
Ratenzahlung, Stundung.
Bei einem Liquiditätsengpass kann beim Finanzamt um Zahlungserleichterung angesucht werden, wobei zwei unterschiedliche Möglichkeiten bestehen. Wie vorzugehen ist und welche Vor- bzw. Nachteile damit verbunden sind, zeigt der Beitrag auf.
Hans-Georg Goertz
 
Rechtsprechung für Gutachter
Disziplinaranzeige in Zusammenhang mit privatem Fehlverhalten eines Arztes.
Auch privates Fehlverhalten kann für die Ärztekammer als Disziplinarbehörde relevant sein.
§ 136 Abs. 1 Z. 1 ÄrzteG; § 1330 Abs. 2 Satz 3 ABGB
OGH 28. 6. 2018, 6 Ob 88/18m
Johannes Zahrl
Beurteilung der Zurechnungsfähigkeit.
Liegen Indizien in Richtung einer mangelnden Zurechnungsfähigkeit zur Tatzeit vor, so ist die Einholung eines medizinischen Sachverständigengutachtens notwendig.
§ 99 Abs. 1 lit. b i.V.m. § 5 Abs. 2 zweiter Satz StVO; § 3 Abs. 1 VStG
VwGH 13. 4. 2018, Ra 2017/02/0040
Johannes Zahrl
Haftung wegen verzögerter Operation.
Auch bei Unterlassung einer Operation zu einem früheren Zeitpunkt als behauptete Schadenursache liegt es zunächst am Patienten, das Vorliegen eines Behandlungsfehlers zu beweisen und darzutun, dass dieser die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts nicht bloß unwesentlich erhöht hat.
OGH 30. 1. 2018, 9 Ob 80/17f
Johannes Zahrl
 
Einschätzungsverordnung (EVO) mit ergänzenden Erläuterungen für Ärzte
Abschnitt 3: Psychische Störungen
Grundlage der Ausführungen dieser Rubrik sind die Einschätzungsverordnung und das Handbuch zur Einschätzungsverordnung des Sozialministeriums, ausgewählt und bearbeitet von der Chefredakteurin.
Christina Wehringer